Persönlich - Wer ich bin

Yannick Jean-Michel Regh

Meine Heimat heißt Hamburg

Ich bin am 29. Oktober 1991 in Hamburg als Sohn einer deutschen Mutter und eines französischen Vaters geboren und besitze beide Staatsbürgerschaften. Bis zu meinem fünften Lebensjahr haben wir in einer Wohnung in Klein Flottbeck gewohnt. Der Traum eines eigenen Hauses mit Garten, welches bezahlbar ist und ausreichend Platz für eine Familie mit zwei Kindern sowie zwei Hunden bietet, hat meine Eltern nach Norderstedt, direkt ums Eck von Langenhorn, gezogen. In Schleswig-Holstein bin ich zur Grundschule Glashütte und auf das Gymnasium Harksheide gegangen, wo ich 2011 Abitur gemacht habe. Bevor ich in die SPD eingetreten bin, habe ich vor allem Vereinssport gemacht, ob in der Leichtathletik oder im Judo. Seit 2009 engagiere ich mich politisch, sei es in einer Partei, in Vereinen und Initiativen, zuerst in Norderstedt und seit 2011 in Hamm. Ich arbeite seit 2017 in der Steuerberatung und bin studierter Betriebswirt sowie Mitglied in der Gewerkschaft ver.di, Katholik und seit März 2020 mit meinem zukünftigen Ehemann verlobt.

LRG-DSC01090

Freiwilligendienst - Saint-Brieuc in Frankreich

Als Deutsch-Franzose empfinde ich Frankreich als meine zweite Heimat. Nach dem Abitur habe ich mich daher für einen Europäischen Freiwilligendienst beworben und arbeitete sechs Monate lang von Ende 2011 bis Mitte 2012 in der Bretagne in Saint-Brieuc. Damals habe ich in der Ligue de l’Enseignement – Fédération des œuvres laïques (Liga für Bildung – Verband für laizistisches Schaffen) internationale Workshops organisiert, Kontaktmöglichkeiten für europäische Jugendliche geschaffen und das Land bereist. Auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise im Süden Europas, habe ich viele junge Menschen aus Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Portugal getroffen. Diese Begegnungen haben mich geprägt und mich in der Überzeugung für eine solidarische sowie wirtschaftlich starke Europäischen Union einzusetzen bekräftigt. Für mich ist der Einsatz für eine verstärkte europäische Integration ein Herzensanliegen.

YAN3974a-scaled

Studium und Arbeit

Von 2012 bis 2017 habe ich an der Universität Hamburg meinen Bachelor und Master in Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung und Steuern gemacht. Das Interesse für das deutsche und internationale Steuerrecht war für mich im Studium erst die Liebe auf den zweiten Blick. Heute habe ich, neben dem Unverständnis meiner Freunde und Familie, viel Spaß in diesen Themenbereichen. Für meinen beruflichen Werdegang habe ich während meines Studiums einige Praktika absolviert, u.a. in einer Rechts- und Unternehmensberatung in Dubai für drei Monate. Seit März 2017 arbeite ich bei PricewaterhouseCoopers in der Steuerberatung in Hamburg und habe für mich als nächstes persönliches Ziel den erfolgreichen Abschluss der Steuerberaterprüfung in 2020/2021 bestimmt.

IMG-1619-scaled

Engagement in der SPD

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir als Gesellschaft noch besser werden können. Diese Überzeugung hat mich dazu bewogen, mich neben meinen persönlichen Zielen und Erfolgen in der Schule, dem Studium und meiner Arbeit dafür einzusetzen, dass jeder und jede die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde und Wohlstand hat. Seit 2009 engagiere ich mich daher in der SPD. Mit 22 Jahren bin ich 2014 als Spitzenkandidat der SPD im Wahlkreis Hamm für die Wahlen zur Bezirksversammlung Hamburg-Mitte von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt und 2019 wiedergewählt worden. In den letzten Jahren habe ich mich insbesondere für den Wohnungsbau, Mieter*innenschutz, Sanierung von Straßen, moderne und bedarfsgerechte soziale wie sportliche Angebote und die Integration von Geflüchteten eingesetzt. In Folge meines Engagements für geflüchtete Menschen wurde mir im Jahr 2017 der Orden „Order of Malte Refugee Aid Medal“ vom Ritterorden der Malteser mit Sitz in Rom verliehen.

Als stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses setze ich mich dafür ein, dass jedes Kind unserer Stadt eine gute Perspektive im Leben hat, unabhängig vom Stadtteil aus dem sie oder er kommt und unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

04A8B483-BECC-477A-8496-84FACE3A019D-scaled

Lieblingsort in Hamburg

Die Freie und Hansestadt hat viele schöne Orte. Sei es der Hammer Park zum Spazieren, das Osterbrookviertel zum Abschalten, der Hafen für eine steife Brise oder der Stadtpark zum Grillen. Mein Lieblingsort in der schönsten Stadt der Welt befindet sich direkt an der Elbe, zwischen großen Containerschiffen und im Grünen. In einem Café direkt an der Elbe genieße ich die Ruhe, den Ausblick auf die vorbeifahrenden Schiffe und das Lesen von Büchern – sei es bei einem Kaffee in Sonnenschein oder bei gutem Hamborger Shietweder mit einem warmen Tee.

IMG-2839

Meine Leidenschaft ist Reisen

Andere und fremde Kulturen haben immer mein Interesse geweckt, seitdem ich das erste Mal als Kind im Völkerkundemuseum in Hamburg war. Ich empfinde Vielfalt als Bereicherung und freue mich über neue Eindrücke und Erfahrungen. Deshalb nutze ich gerne jede Möglichkeit, die sich mir zwischen Arbeit, Sport und Politik bietet, um die Welt jedes Mal ein Stückchen mehr für mich zu entdecken. Gerade jungen Menschen und Kindern müssen wir unabhängig vom Geldbeutel der Eltern Reisen ins Ausland ermöglichen – sei es durch Klassenreisen, Schüler*innenaustausche oder internationale Freiwilligendienste. Diese Eindrücke bereichern jeden Menschen und tragen zum gegenseitigen Verständnis bei.

Mein Ausgleich ist Sport

Seit dem ich drei Jahre alt bin, mache ich Sport. Damals habe ich als kleiner Steppke von meinem Vater das erste Mal einen Tennisschläger in die Hand gedrückt bekommen. Seitdem habe ich entweder Tennis, Volleyball, Judo oder Leichtathletik in meiner Freizeit als Sport gemacht. Insbesondere der Vereinssport leistet großartige und wichtige Arbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem unterschiedlichste Menschen außerhalb öffentlicher Einrichtungen, wie den Bildungseinrichtungen, zusammenbringt. Seitdem ich mich politisch engagiere findet man mich nur noch im Fitnessstudio oder beim Joggen durch Hamm und um die Außenalster. Sport, nicht nur als Leistungssport, war und ist für mich immer ein Ausgleich zum stressigen Alltag.